Frankfurt am Main, die dynamische und internationale Finanz- und Messestadt mit der imposantesten Skyline Deutschlands. Dieses Bild verbinden viele Besucher mit der Mainmetropole. Doch die Stadt im Herzen Deutschlands und Europas hat noch weitere Facetten und vielseitige Kontraste zu bieten. Unweit der Hochhäuser finden Sie gemütliche Ebbelwoi-Kneipen und inmitten der geschäftigen Innenstadt immer wieder historische Sehenswürdigkeiten. Frankfurt ist nicht nur stolz auf den berühmtesten Sohn der Stadt, Johann Wolfgang von Goethe. Hier stehen auch der Kaiserdom und die Paulskirche, die Wiege der deutschen Demokratie.

©Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, Foto: Holger Ullmann
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Frankfurt am Main - die Stadt des Buches

In Frankfurt werden die größeren und bekannten Bibliotheken durch zahlreiche kleinere Einrichtungen mit speziellen Sammelschwerpunkten ergänzt. Die Deutsche Nationalbibliothek beispielsweise, wo jedes in Deutschland veröffentlichte Buch gesammelt und in unterirdischen Kabinetten für die Nachwelt eingelagert wird, genießt internationales Renommé. Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg wiederum zählt mit ihren umfangreichen Beständen und Sammlungen zu den zentralen wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland, und die Bibliothek Kunstgeschichte/Städelbibliothek und Islamische Studien gilt als eine überregionale Fachbibliothek für Kunst- und Architekturgeschichte.

Zusätzlich wird das Institut für Stadtgeschichte, das seit 1992 die Nachfolgeorganisation des 1436 begründeten Stadtarchivs ist, als eines der bedeutendsten deutschen Kommunalarchive angesehen, und die Stadtbücherei verfügt über drei zentrale Einrichtungen, sowie 16 Stadtteilbibliotheken und eine Fahrbibliothek.

Besonders hervorzuheben ist die Interkulturelle Bibliotheksarbeit der Stadt, die bereits seit den 70er Jahren der kulturellen Vielfalt der städtischen Bevölkerung Rechnung trägt. In 2002 wurde im Rahmen des Internationalen Bibliotheksstipendiums die „Internationale Bibliothek“ eingerichtet. Im Zuge dieser Arbeit hatte die Stadtbücherei von 2009 bis 2012 den Vorsitz der Fachkommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit im Deutschen Bibliotheksverband inne.

Seit Goethes Zeiten lebten und leben zahlreiche Autoren in der Stadt am Main. Viele bekannte Autoren – Eva Demski, Bodo Kirchhoff, Ulrike Kolb – tun das auch heute noch. Nicht zu vergessen: Auch Deutschlands „Literatur-Papst“ Marcel Reich-Ranicki lebte und „stritt“ in Frankfurt.

Neben dem Familienunternehmen Hugendubel sind in Frankfurt am Main viele spezialisierte Buchhandlungen ansässig. In der Nähe der Universitäts-Institute und -Fakultäten haben traditionsgemäß die Fachbuchhandlungen ihren Sitz. Ein spezialisierter Buchhandel hat sich weitgehend auf die Erfüllung aller Kunden- und Lesewünsche eingestellt. Eine jahrzehntealte Institution ist der „British Book Shop“ mit seinem Sortiment an ausschließlich englischsprachigen Büchern, Videos und Audio-Büchern.

Seit 1989 existiert „Die Wendeltreppe“, damals die erste deutsche Fachbuchhandlung für Kriminalliteratur. Das Krimisortiment umfasst gut 4000 neue Titel sowie rund 5000 weitere im angeschlossenen Antiquariat. Nicht unweit von Frankfurt, im Gutenberg-Museum in Mainz, sind vier Jahrtausende Geschichte der Schriftkultur aus aller Welt zu erleben. Rund um Johannes Gutenberg, den Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, wird die Entwicklung von Buch, Druck und Schrift gezeigt.

Alte Pressen und Setzmaschinen lassen die Geschichte des Buchdrucks lebendig werden. Die Dauerausstellung zeigt bedeutende Drucke vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter im Tresorraum zwei Exemplare der weltberühmten 42-zeiligen Gutenberg-Bibel. Zahlreiche Preise & Ehrungen sind aus dem Literaturbetrieb am Main nicht wegzudenken: der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Hessische Bibliothekspreis, der Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Ludwig-Börne-Preis, der Wilhelm-Merton-Preis für europäische Übersetzungen – um nur einige zu nennen.

Einer der bekanntesten Gründe, warum Frankfurt am Main eine Stadt des Buches genannt werden kann, ist wohl die Frankfurter Buchmesse. Seit fünf Jahrhunderten ist sie eine international bekannte Größe. Auch wenn sie als Messe erst im Jahr 1949 gegründet wurde, gehen ihre Ursprünge bis weit in die die frühe Neuzeit zurück in die Zeit als Johannes Gutenberg den Buchdruck revolutionierte und damit dem Verlagsbuchhandel Vorschub gab. Agenten, Buchhändler, Verleger, Autoren, Künstler und Wissenschaftler nutzen die Frankfurter Buchmesse als Anlaufpunkt für Information und zur Kontaktaufnahme mit potenziellen Kooperationspartnern. Neben der Fachmesse findet in einem abgegrenzten Bereich ein reger Handel mit Buchlizenzen und -rechten statt. Weniger auf der Buchmesse zu finden ist der private Leser. Öffentliches Publikum ist nur an den letzten Messetagen zugelassen. Traditionell werden auf der Frankfurter Buchmesse zahlreiche Preise aus dem Literaturbereich verliehen. Literaturnobelpreis, Deutscher Buchpreis, Jugendliteraturpreis, Deutscher Wirtschaftsbuchpreis und zahlreiche andere Auszeichnungen und Preise werden jährlich vergeben und eröffnen den Preisträgern aufgrund der verschiedenen Dotierungen teilweise interessante Perspektiven für die weitere Arbeit. (Quelle: faz.net)

Dies und noch viel mehr qualifiziert Frankfurt am Main zu einer deutschen Literatur- und Bücherstadt.

Kultur
©Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, Foto: Holger Ullmann
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Kultur spielt in Frankfurt am Main eine wichtige Rolle: ob große Inszenierungen im regelmäßig ausgezeichneten Opernhaus, hochkarätige Ausstellungen in der Kunsthalle Schirn oder Kleinkunst in der Off-Szene – das Angebot ist vielfältig und bietet jede Menge Abwechslung.

Das Museumsufer Frankfurt mit 13 Museen direkt an der Uferpromenade des Mains und weiteren 13 in unmittelbarer Nähe überzeugt als architektonisch und räumlich einmaliges Kulturensemble. Mit ihren Ausstellungen stehen die Frankfurter Museen in der vordersten Reihe der internationalen Kunstliga. Für ein besonderes Flair sorgt die Unterbringung vieler Museen in prächtigen Villen direkt am Fluss mit großen Gärten und hervorragender Gastronomie in Cafés und Restaurants.

Auch die Bühnen der Stadt genießen einen exzellenten Ruf. Von Oper und Schauspiel in Frankfurt über den Tigerpalast bis hin zum größten englischsprachigen Theater auf dem Kontinent ist die Auswahl riesengroß und das Angebot interkulturell.

Einkaufen

Ob Schnäppchenjäger, Liebhaber feiner Moden oder Fashion Victims: Frankfurt am Main ist ein Paradies für Shopping-Fans. Frankfurts Haupteinkaufsmeile, die Zeil, gehört zu den umsatzstärksten Einkaufsstraße der Republik. Hier laden große Kaufhäuser und Shoppingmalls ebenso wie bedeutende Filialisten zum Bummel ein. Exklusive Marken und Designer findet man dagegen nur ein paar Meter weiter in der Goethestraße. Doch auch abseits der Innenstadt gibt es zahlreiche Läden zu entdecken. Das Shoppingcenter Skyline Plaza direkt neben dem Messegelände bietet durch sein perfekte Lage vor allem Kongressteilnehmern und Messebesuchern eine Vielfalt an Shoppingmöglichkeiten.

Individualisten können in der Berger Straße in Bornheim oder in den Boutiquen Sachsenhausens fündig werden. Ein Besuch auf einem der vielen Wochenmärkte in den Frankfurter Stadtteilen oder ein kulinarischer Kurzurlaub in der Kleinmarkthalle lohnen sich auf jeden Fall auch.

©Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, Foto: Holger Ullmann
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Erholung
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Frankfurt ist eingebettet in die waldreichen Mittelgebirge Taunus, Odenwald und Spessart – und steuert selbst den größten Stadtwald der Republik bei. In den Auen des kleinen Flüsschens Nidda können Spaziergänger und Radfahrer fast das ganze Frankfurter Stadtgebiet ausschließlich im Grünen durchqueren. Sie sind Hauptbestandteil des „GrünGürtels“, der Frankfurt komplett umschließt und mit Grill- und Kinderspielplätzen besonders im Sommer ein Naherholungsgebiet mitten in Frankfurt bietet.
Grüneburgpark, Günthersburgpark, Holzhausenpark sind die grünen Oasen der nördlichen Innenstadt, am Stadtwald im Süden steht der Goetheturm, Deutschlands größter Holzturm mit Blick auf Bankentürme und Taunusgipfel. Auf dem Lohrberg, wo Wein angebaut wird, zeigt sich Frankfurts Skyline aus einer ganz besonderen Perspektive. Kongressteilnehmer finden am Mainufer, in den Niddaauen und in den zahlreichen Parks Entspannung.

Einen Besuch wert sind auch der Palmengarten mit seiner botanischen Vielfalt und der Zoo, der insgesamt über 4.500 Tiere präsentiert.

 

Essen und Ausgehen

Das kulinarische Angebot in Frankfurt am Main ist international und breit gefächert. Ob ein Dinner auf einer der höchsten Terassen der Stadt mit einem Riesling aus der Umgebung oder ein Pastrami im Bahnhofsviertel. Hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.

Ein Klassiker in Frankfurt ist der Apfelwein, der im Bembel (Steinkrug) ausgeschenkt und im Gerippten (dem Glas) serviert wird. Am besten schmeckt er in Kombination mit den berühmen Frankfurter Würstchen und Gerichten wie der Grünen Soße oder Handkäs‘ mit Musik. Probieren kann man diese Frankfurter Spezialitäten in den urigen Apfelweinwirtschaften in Sachsenhausen. Am Nachmittag empfiehlt sich eines der viele Cafés, die es in der Innestadt und am Mainufer gibt. Den Frankfurter Kranz und die Bethmännchen, eine Gebäckspezialität aus Maripan, sollte jeder unbedingt versuchen. Auch in den Abendstunden bietet Frankfurt ein breites Angebot: Sky-Lounges, stilvolle Piano-Bars, Live-Konzerte in Clubs oder internationales Varieté-Theater.

©Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, Foto: Holger Ullmann
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Quelle: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main